Jud Perry

Der Countertenor Jud Perry begann seine Sängerlaufbahn 2005 als Tenor in Deutschland und europaweit. Ein Festengagement am Staatstheater führte ihn nach Wiesbaden, wo er bis 2009 blieb. Zu seinem Repertoire gehörten zahlreichen Partien aus dem Opern- und Konzertbereich.

Im August 2013 begann er den ungewöhnlichen Fachwechsel zum Countertenor. Bereits sechs Monate später folgte sein erstes Konzert. Kurze Zeit später stieg er auch im Opernbereich wieder ein in der Titelpartie des Orlando in Vivaldis „Orlando Furioso“. Im November 2014 trat er als Tolomeo in Händels „Giulio Cesare“ am Theater Regio in Turin auf. Weitere Partien seines Repertoires sind Medoro in Händels „Orlando“ und Arsamene in Händels „Xerxes“.  Die Spielzeit 16/17 brachte weitere Händel Partien so wie Eustazio in „Rinaldo“ an der Oper Chemnitz, Idelberto in „Lotario“ bei den Händel Festspielen in Göttingen, und Giustino in Händel’s „Giustino“ mit der Lautten Compagney unter der Leitung von Wolgang Katschner. Seit November 2017 ist er Gesangsdozent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal. Seit April 2020 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt inne. Er ist Chorleiter und Stimmbildner in der Evangelischen Singakademie seit 2015.